Die Atemwege

Lebenswichtige Verbindung zwischen Luft und Lunge

Wie Darmbakterien auch hier regulieren können

Symbio erklärt

Die Atemwege und die Lungenflora

Atmen ist für uns alltäglich und selbstverständlich, da es ein automatischer Vorgang unseres Körpers ist. Werden die betreffenden Organe jedoch an ihrer natürlichen Funktion gehindert, kann das Atmen zu einem leidigen Thema werden.

Atemwegserkrankungen, wie chronische Bronchitis und chronische Sinusitis werden durch Infektionen der Nasennebenhöhlen und Bronchien mit schädlichen Bakterien und Viren verursacht. In diesem Ratgeber erfahren Sie, was sie bei diesen chronischen Atemwegsinfektionen tun können und wie Sie häufige Infekte vermeiden können.

Immunsystem

80% aller Immunzellen sitzen im Darm

Atemwege

Immunzellen wandern vom Darm zu den Schleimhäuten

Darmbakterien

Natürliche Darmbakterien modulieren das Immunsystem

Diese Informationen finden Sie auf dieser Seite

Entstehung von chronischen Atemwegserkrankungen

Darmbakterien können dem Immunsystem dabei helfen, Atemwegsinfektionen zu bessern.

Aus einem normalen Husten oder Schnupfen kann sich unter ungünstigen Bedingungen eine chronische Bronchitis oder eine chronische Sinusitis entwickeln. In beiden Fällen entzündet sich die Schleimhaut der Bronchien, also der Luftröhrenverzweigungen, oder die der Nasennebenhöhlen.
Meist handelt es sich um eine virale Infektion, das bedeutet, Viren sind für die Entzündung verantwortlich. Deshalb helfen Antibiotikatherapien in vielen Fällen nicht - Antibiotika sind gegen Bakterien gerichtet und können keine Viren abtöten. Die virale Infektion kann aber den Weg für eine bakterielle Infektion ebnen - eine Superinfektion oder Sekundärinfektion entsteht. Das kann dann sehr wohl eine Behandlung mit Antibiotika notwendig machen. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn das Fieber steigt und sich zum Beispiel bei der Bronchitis der Auswurf verändert und schleimig-eitrig wird.

Zwar ist die kalte Jahreszeit die Hauptsaison für Erkältungskrankheiten, aber eine Sommergrippe - ausgelöst durch Enteroviren - tritt während der wärmeren Jahreszeit auf.

Bei manchen Menschen legt sich fast jeder banale Husten oder Schnupfen auf die Bronchien oder die Nasennebenhöhlen, sie leiden deshalb im Jahresverlauf ständig an Atemwegserkrankungen. In diesen Fällen können Arzneimittel mit natürlichen Darmbakterien helfen, den Kreislauf immer wiederkehrender chronischer Infektionen zu durchbrechen. Denn sie stärken auf natürliche Weise unser Immunsystem und können der Immunabwehr helfen, Krankheitserreger effektiv abzuwehren.

Natürliche Darmbakterien regulieren auch die Schleimhäute der Atemwege.

Der Zusammenhang von Darmbakterien und gesunden Atemwegen

Mit den Bakterien, die uns besiedeln, leben wir seit unserer Geburt in einer engen Symbiose zusammen. Das gilt für die Bakterien auf unserer Haut und auf unseren Schleimhäuten, wie in der Nase und in unserem Darm. Besonders im Dickdarm tummeln sich die Bakterienmassen: Billionen Bakterien der unterschiedlichsten Arten leben dort. Für unsere Gesundheit ist die Vielfalt im Darm unerlässlich. Denn nur wenn sich ausreichend Bakterien im Darm befinden, kann das Immunsystem zu voller Leistungsfähigkeit reifen. Die Immunzentrale des Körpers steht dabei auch bei erwachsenen Menschen in ständigem Kontakt mit den Darmbakterien. Hier können bestimmte Bakterien – wie Enterokokken – das Immunsystem für den Ernstfall vorbereiten, denn sie regen das Immunsystem an, spezielle Abwehrstoffe zu bilden.

Das funktioniert auch an den Schleimhäuten in der Nase oder den Bronchien: Harmlose Bakterien, die mit uns zusammenleben, schützen uns vor krankmachenden Vertretern. Immerhin leben auf den Schleimhäuten im Atemwegstrakt - in der Nase, im Mund- und Rachenraum und sogar in der Lunge - eigene mikrobielle Lebensgemeinschaften. Wird die Zusammensetzung der angesiedelten Bakterien aus dem Gleichgewicht gebracht, kann eine Infektion erfolgen. Das passiert beispielsweise durch austrocknende Schleimhäute aufgrund beheizter Räume im Winter oder dem Eindringen aggressiver Krankheitserreger.
Allerdings ist das Wissen über unsere Darmbakterien am größten. Und hier sitzt auch die Zentrale der Immunabwehr.

Atemwegsgesundheit

Geschädigte Darmflora bedeutet beeinträchtigte Immunabwehr

Die schützende Darmflora wird oft geschädigt – zum Beispiel durch falsche Ernährung, den Einfluss von Schadstoffen wie beispielsweise Schwermetallen, Emulgatoren oder Nikotin oder durch die Einnahme von Medikamenten. So töten Antibiotika nicht nur die zu bekämpfenden Krankheitserreger ab, sondern auch Teile der gesunden, natürlichen Darmflora. Besonders Breitband-Antibiotika ziehen die Darmflora in Mitleidenschaft. Außerdem fördert ein häufiger Antibiotikaeinsatz die Entstehung von Antibiotikaresistenzen. Zusätzlich kann Stress, vor allem anhaltender Distress, die Darmflora beeinträchtigen.

Ist die Darmflora ungünstig verändert, liegt also eine Dysbiose vor, kann sich das nachteilig auf den gesamten Körper auswirken. Hier können jedoch bakterienhaltige Präparate gegensteuern.

Infektionsprävention

Atemwegsinfektion mit natürlichen Bakterien vorbeugen

Immunzellen vom Darm in die Nase

Im Darm sitzt die überwiegende Mehrheit der Immunzellen! Denn die Darmschleimhaut ist eine riesige Grenzfläche, an der ein intensiver Kontakt zwischen aufgenommenen Allergenen oder möglichen Krankheitserregern und dem Körperinneren erfolgt. Die natürliche Bakteriengemeinschaft im Darm ist beispielsweise notwendig, um spezielle Immunzellen zu aktivieren. Die aktivierten Immunzellen wandern durch den Körper und lassen sich auch an anderen Schleimhäuten, zum Beispiel in der Nase oder den Bronchien, nieder. Dort geben sie ihre Abwehrsubstanzen ab und schützen die Schleimhäute vor dem Eindringen von schädlichen Bakterien und Viren. So beeinflusst die Darmflora auch die körpereigene Abwehr an den Schleimhäuten der oberen Atemwege.

Bakterienhaltige Präparate können deshalb, auch bei einer Einnahme über den Mund, helfen die körpereigenen Abwehrkräfte an den Schleimhäuten der Nase und der Bronchien zu regulieren und damit immer wiederkehrenden chronischen Infektionen der Atemwege vorzubeugen.

Freie Atemwege

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