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Gastritis - Was hilft Hund und Katze bei Magenschleimhautentzündung?

Bei einer akuten Gastritis (Magenschleimhautentzündung) leiden Hunde und Katzen vor allem unter plötzlichem Erbrechen. Häufig wird das Futter bereits kurz nach der Nahrungsaufnahme unverdaut, aber eingespeichelt wieder erbrochen. Hinzu kommen Symptome wie Appetitlosigkeit, Abgeschlagenheit und Austrocknung.

Die eigentliche Funktion der Magenschleimhaut ist der Schutz des Magens vor der aggressiven Magensäure, die für die Vorverdauung des Nahrungsbreis im Magen benötigt wird. Normalerweise ist diese dicke Schleimhaut eher unempfindlich und regeneriert sich selbst bei Schäden recht schnell wieder. Ist sie jedoch gereizt oder geschädigt, kann es zu einer schmerzhaften Entzündung kommen.

Ist das bakterielle Ökosystem im Darm aus dem Gleichgewicht geraten, unterstützt die Gabe von natürlichen Darmbakterien die Darmflora bei der Regeneration.

Welche Symptome zeigen Hunde und Katzen bei einer Gastritis?

Beim Abtasten sind Hunde und Katzen, die unter einer akuten Gastritis leiden, im Magenbereich deutlich druckempfindlich. Erkrankte Tiere zeigen außerdem allgemeines Unwohlsein und häufig eine angespannte Bauchmuskulatur. Das wichtigste Anzeichen für eine Magenschleimhautentzündung ist aber plötzlich auftretendes Erbrechen, manchmal sogar nur Erbrechen von Schleim. Schmerzen und Übelkeit können auch dazu führen, dass der Hund oder die Katzen ihr Futter verweigert. Eine Futterverweigerung hat wiederum negative Auswirkungen auf die gesamte Magen-Darm-Gesundheit und bringt das empfindliche Verdauungssystem durcheinander.
Mit den in SymbioPet® und SymbioPet®Dog enthaltenen probiotischen Bakterien des Stammes Enterococcus Faecium kann sich die Darmschleimhaut wieder regenerieren. Prebiotika, das sind nichtverdauliche Nahrungsbestandteile, die den Dünndarm unverändert passieren, dienen im Dickdarm den nützlichen Bakterien als Nahrung und fördern so eine gesunde Darmflora.
Mögliche Ursachen für eine Verletzung der Magenschleimhaut sind Reize physikalischer, infektiöser, toxischer oder parasitärer Art. Sie schädigen die Schleimhaut manuell oder chemisch. Daraufhin kann diese sich entzünden. Diese sogenannten primären Auslöser einer Gastritis werden von dem Hund oder der Katze von “außen” aufgenommen.

Die Ursachen für Gastritis beim Tier

Mögliche Ursachen für eine Verletzung der Magenschleimhaut sind Reize physikalischer, infektiöser, toxischer oder parasitärer Art. Sie schädigen die Schleimhaut manuell oder chemisch. Daraufhin kann diese sich entzünden. Diese sogenannten primären Auslöser einer Gastritis werden von dem Hund oder der Katze von “außen” aufgenommen.

Primäre Ursachen einer Gastritis

  • Fremdkörper, z.B. Knochenteile/-splitter, Teile von Spielzeugen
  • verdorbenes, keimbelastetes Futter
  • Parasiten, z.B. Spulwürmer, die bei einem starkem Befall auch über den Magen ausgebrochen werden können
  • Giftige Stoffe, z.B. Reinigungsmittel, Frostschutzmittel, Pflanzenschutzmittel
  • Medikamente, z.B. Antibiotika, Schmerzmittel

Stress ist auch bei Hunden und Katzen eine häufige, nicht zu unterschätzende Ursache für eine Magenschleimhautentzündung. Sensible Tiere können auf stressige Situationen und Veränderungen ihrer Alltagsroutine mit einer sogenannten Reiz-Gastritis reagieren. Besonders häufig tritt diese bei Hunden und Katzen ausgerechnet während der schönen Weihnachtsfeiertage auf. Die gestresste Stimmung der Menschen, ungewohnter Besuch oder das Verreisen der Familie schlägt empfindlichen Tieren direkt auf den Magen. Was wirklich als Stress empfunden wird, ist sehr individuell und für uns Menschen manchmal nicht auf den ersten Blick nachzuvollziehen. 

Typischerweise an Weihnachten tritt auch die sogenannte Feiertags-Gastritis auf. Durch die übermäßige Fütterung unbekömmlicher Nascherein, z.B. Festtagsbraten, Weihnachtsplätzchen oder Speisereste, entwickeln Hunde und Katzen rasch eine Feiertags-Gastritis. Auch wenn wir es gut mit unseren Tieren meinen, sind die vermeintlich köstlichen Weihnachtsspeisen für unsere Haustiere ungesund: sehr fettig, zu stark gewürzt, schwer verdaulich.

Auch ein typisches Winter-Problem ist die Schnee-Gastritis beim Hund. Die meisten Hunde lieben es, im Winter mit der Nase im Schnee zu wühlen, Schneebälle mit dem Maul zu fangen oder Schneeflocken vom gefrorenen Boden zu fressen. Die gute Nachricht lautet: Viele Hunde haben damit auch überhaupt kein Problem. Magen-sensible Hunde können darauf allerdings mit einer akuten Schnee-Gastritis reagieren. Die schlechte Nachricht: Meist ist gar nicht der kalte Schnee die Ursache für die Magen-Darm-Probleme, sondern vielmehr Verunreinigungen im Schnee wie z.B. Splitt, Streusalz oder Schmutz.

Eine Gastritis kann bei Hunden und Katzen auch “innere” Ursachen haben.

Sekundäre Ursachen einer Gastritis

  • Allergien
  • Erkrankungen des ZNS (Zentrales Nervensystem)
  • chronische Krankheiten wie z.B. Nierenversagen oder Lebererkrankungen
  • Stress beinhaltet sowohl die Komponente von außen, also der Stress, der von außen an das Tier herangetragen wird, als auch die innere Komponente, also was der Stress im Körper des betroffenen Tieres auslöst und welche Prozesse dabei im Organismus in Gang gesetzt werden.

Bei diesen und anderen organischen Krankheiten kann eine Magenschleimhautentzündung als Begleit-Erkrankung auftreten. Denn Störungen des Hormonhaushalts und des Stoffwechels wirken sich auch negativ auf die Magenschleimhaut aus und können zu einer belastenden Erhöhung der Magensäureproduktion führen. Neben der Gastritis wird bei Hunden und Katzen in diesen Fällen auch die jeweilige Grunderkrankung mitbehandelt.

Bei einer schweren Gastritis mit einem hohen Grad an Austrocknung des Körpers kann zusätzlich zur Behandlung mit Medikamenten eine kurzfristige Infusionstherapie mit speziellen Infusionslösungen notwendig sein, um den hohen Elektrolytverlust schnellst möglich wieder auszugleichen und den Allgemeinzustand des Tieres zu stabilisieren.

Ist die Magenschleimhaut einer dauerhaften Reizung ausgesetzt, so kann die Erkrankung bei einer ausgeprägten Schädigung der Schleimhaut leider auch chronisch werden.

Die Diagnose der Magenschleimhautentzündung

Die Diagnose einer Gastritis bei Hund und Katze erfolgt nach dem Ausschlussprinzip. Für die Anamnese ist der ausführliche Vorbericht immens wichtig, denn wir kennen unsere Tiere am besten und können Veränderungen im Verhalten und Allgemeinbefinden am besten beobachten und beurteilen. Je genauer die Schilderung, desto besser kann ein Tierarzt die Symptome einordnen. Zusätzlich zu einer gründlichen Allgemeinen Untersuchung mit Abhören, Abtasten, Temperaturmessung, Kontrolle der Schleimhäute etc. können auch unterschiedliche Blutuntersuchungen aufschlussreich sein, z.B. um Entzündungswerte oder Elektrolytverschiebungen zu kontrollieren. Die Organparameter sind hilfreich für die Erkennung von zugrundeliegenden Erkrankungen von z.B. Leber, Nieren oder Bauchspeicheldrüse.

Im zweiten Schritt kommt die bildgebende Diagnostik zum Einsatz. Eine Ultraschalluntersuchung zeigt Veränderungen und Auffälligkeiten im Magen-Darm-Trakt sowie an anderen Organen. Besteht der Verdacht auf einen Fremdkörper, sollte unbedingt eine Röntgenuntersuchung durchgeführt werden, evtl. sogar mit Kontrastmittel, um die Durchgängigkeit der Magen-Darm-Passage beurteilen zu können. Denn bei einem Fremdkörper wie z.B. einem Stein oder einem Spielzeugteilchen besteht die Gefahr eines Darmverschlusses. Auch eine endoskopische Untersuchung kann bei einer Gastritis zum Einsatz kommen. Für eine Gastroskopie wird das Tier zunächst sediert und dann mit Hilfe der Kamera im Endoskop, die sich bis in den Magen vorschieben lässt, das Mageninnere beurteilt. Ist das Endoskop entsprechend ausgestattet, kann die Entfernung kleiner Fremdkörper während dieser Untersuchung möglich sein. Andernfalls erfolgt die Entfernung chirurgisch.

Ein weiterer diagnostischer Schritt ist die Entnahme einer Biopsie, um im Anschluss das entnommene Gewebe untersuchen zu können. Sollte der Haustierarzt für weiterführende Diagnostik nicht ausreichend ausgestattet sein, empfiehlt sich die Überweisung (mit Vorbefunden) an einen Spezialisten oder eine Tierklinik.

Bei Problemen mit der Verdauung oder dem Immunsystem helfen Ergänzungsfuttermittel mit natürlichen Darmbakterien der Darmflora, sich wieder zu regulieren.

So wird die Gastritis behandelt

Wird eine akute Gastritis rechtzeitig behandelt, geht es dem Tier schon bald wieder besser. Mit Medikamenten gegen die Übelkeit und gegen das Erbrechen sowie einem Magenschleimhaut-Schutz lässt sich diese Entzündung gut therapieren. Bei einer bakteriellen Ursache der Magenschleimhautentzündung helfen Hunden und Katzen spezielle Antibiotika gegen die Infektion. Ratsam ist auch die vorübergehende Fütterung einer Schonkost, um den Magen und Darm zu entlasten.

Unabhängig davon, welche Ursache der Gastritis zugrunde liegt, ist bei einer Magenschleimhautentzündung immer das gesamte Verdauungssystem beeinträchtigt. Auch der Darm als Zentrum der Tiergesundheit wird durcheinander gebracht. Neben der tierärztlichen Behandlung der akuten Erkrankung sollten wir deshalb immer auch an die Stabilisierung des Darms denken. 

Für die Wiederherstellung der optimalen Bakterienbesiedlung im Darm und zur Unterstützung des Immunsystems empfiehlt es sich, ein Futterergänzungsmittel wie SymbioPet® oder SymbioPet®Dog unter das tägliche Futter zu mischen. Die Darmflora kann durch Stress oder durch die reizenden Ursachen der Gastritis ebenfalls geschwächt sein, was wiederum den gesamten Organismus anfälliger für schädliche Keime und andere Einflüsse von außen macht. Um die Entstehung von Folgeerkrankungen zu vermeiden, lässt sich die Darmflora mikrobiotisch gut unterstützen. SymbioPet® und SymbioPet®Dog hilft Ihrem Tier dabei, wieder „gute“ Bakterien im Darm anzusiedeln und somit sein Immunsystem zu stärken.