Ernährungstipps für einen gesunden Darm

Die einen lieben von sich aus gesunde Lebensmittel, für die anderen ist Vollwertkost ein Gräuel. Wem es beim Anblick einer Scheibe Vollkornbrot den Magen zusammenzieht, der sei getröstet: gesunde Ernährung ist nicht gleichzusetzen mit asketischer Lebensweise und Verzicht auf Genuss. Es bedeutet viel mehr, ein paar Grundregeln im Hinterkopf zu behalten und immer wieder gesunde Lebensmittel in den Speiseplan einzubauen. Und wenn die gesunden Lebensmittel irgendwann zum Lieblingsessen werden, um so besser.

Die Symbio-Ernährungstipps:

  • Je weniger die Lebensmittel verarbeitet wurden, desto besser für die Gesundheit.
  • Ganzes, gekeimtes oder geschrotetes Vollkorn enthält viele Ballaststoffe, kurbelt die Verdauung an und versorgt auch die Darmflora mit Nährstoffen.
  • Täglich mehrere Portionen Obst oder Gemüse, am besten aus biologischem Anbau. Damit nehmen wir nicht nur viele Vitamine und Ballaststoffe zu uns, sondern auch Pflanzeninhaltsstoffe, die zum Beispiel vor Herz-Kreislauferkrankungen schützen. Auch die Darmflora profitiert von einer Extraportion Obst und Gemüse.
  • Ungehärtete Fette und kaltgepresste Öle bevorzugen. Optimal ist ein Verhältnis von 1:2 bei gesättigten zu ungesättigten Fettsäuren. Da wir heute mehr gesättigte als ungesättigte Fette zu uns nehmen, heißt das: mehr ungehärtete pflanzliche Öle und Fette. Faustregel: Je flüssiger ein Öl ist, desto mehr ungesättigte Fettsäuren enthält es. 
  • Frische Milch mit einem natürlichen Fettgehalt sorgt vor allem bei Kindern für eine ausreichende Kalziumversorgung und starke Knochen. Bei Erwachsenen ist der Nutzen von Milch umstritten.
  • Täglich 2 bis 2,5 Liter trinken, am besten in Form von natürlichem Mineral- oder Quellwasser, Kräuter- und Früchtetees. Und wem ungesüßte Getränke nicht schmecken: einfach mal eine Woche auf ungesüßte Getränke umstellen und sehen, wie sich das Geschmacksempfinden verändert. Denn der Körper gewöhnt sich an ungesüßte Getränke genauso wie an gesüßte und fordert dann das entsprechende ein.
  • Zum Süßen eignen sich Honig, Apfel- und Birnendicksaft. Generell gilt bei allen Zuckerarten und Süßungsmitteln: in Maßen verzehren.