Abkühlung rundum geschützt genießen

Bikini, Handtuch, Sonnencreme – und schon sind wir für einen Tag am See oder im Freibad gerüstet. Oder?
Während wir den Sonnenschutz automatisch in die Badetasche legen, denken wir über den Schutz unseres Intimbereichs lieber nicht genauer nach. Doch genau wie ausgiebiges Sonnenbaden der Haut schadet, kann häufiges Baden die schützende Scheidenflora angreifen und Beschwerden im Intimbereich begünstigen.

Die Erreger im Wasser sind in einem gut geführten Freibad kein Problem: die Schwimmbadbetreiber müssen pro Badegast etwa 30 Liter Frischwasser ins Becken pumpen, das Wasser reinigen und zum Beispiel mit Chlor desinfizieren. Das Chlor tötet jedoch nicht nur die Erreger im Wasser ab, es greift auch die schützenden Bakterien in der Scheide an. Das begünstigt die Besiedlung mit Pilzen und gibt unerwünschten Bakterien die Möglichkeit sich zu vermehren. Die schädlichen Bakterien kommen selten von außen; sie sind meist in geringer Menge in der Scheidenflora vorhanden und können sich jetzt ungehindert vermehren.

Nach dem Baden gut abtrocknen und nassen Badeanzug ausziehen

Wer anfällig ist für Beschwerden wie Jucken und Brennen im Intimbereich, kann beim Baden einen Schwimmtampon wie zum Beispiel SymbioFem protect verwenden, der mit Vaseline getränkt ist und das gechlorte Wasser nicht in die Scheide eindringen lässt. Nach dem Baden gilt: gut abtrocknen und den nassen Badeanzug ausziehen. So bleibt das gechlorte Wasser nicht unnötig lange auf der Haut und den Pilzen fehlt die nötige Feuchtigkeit zur Vermehrung. Meiden Sie auch feuchte oder fremde Handtücher, denn auf ihnen können sich Pilzsporen befinden. Generell ist die Ansteckungsgefahr in der Schwimmbeckenumgebung höher als im Wasser. Legen Sie sich deshalb ein Handtuch unter, wenn Sie sich auf Stühle oder Liegen setzen.

2,5 Milliarden Keime pro Badegast

In Badeseen fehlen das Chlor und damit die abtötende Wirkung auf Erreger im Wasser und die Scheidenflora. Die Belastung mit Erregern kann deshalb deutlich höher sein als im Schwimmbad. An die 2,5 Milliarden Keime bringt jeder Badegast ins Wasser, mit zunehmenden Wassertemperaturen erhöht sich die Belastung noch. Offizielle Stellen kontrollieren regelmäßig die Wasserqualität der Badeseen und sprechen eine Badeempfehlung oder ein Badeverbot aus. Die Empfehlungen sollten Sie unbedingt beherzigen. Sind Sie sich nicht im Klaren über die Wasserqualität eines Badesees und haben Sie nicht die Möglichkeit, eine Empfehlung einzuholen, verwenden Sie zur Sicherheit einen Badetampon.

Empfindliche Frauen können nach einem Tag im Freibad oder am See vor dem Schlafengehen ein Zäpfchen mit natürlichen Milchsäurebakterien wie zum Besipiel SymbioVag® verwenden, um die schützende Scheidenflora zu unterstützen.