Was tun bei COPD?

Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) - schon der Begriff überfordert und die Krankheit noch viel mehr. Viele Betroffene fragen sich: was ist das überhaupt und was tun bei COPD?

Die COPD ist weit verbreitet: Acht bis zwölf Prozent der Deutschen leiden darunter. Damit ist sie häufiger als Asthma, Lungenentzündung und Lungenkrebs zusammengenommen. Bis zum Jahr 2020 hat sie voraussichtlich den dritten Platz der am häufigsten zum Tode führenden Erkrankungen eingenommen. Bisher bleibt ein Großteil der COPD-Patienten unerkannt. Dabei ist konsequentes und frühzeitiges Handeln bei der schleichenden Krankheit wichtig. Für Raucher bedeutet das: unbedingt mit dem Rauchen aufhören! Erst dann können Immuntraining, Bewegung und Atemtraining das Fortschreiten der Krankheit aufhalten und das Befinden deutlich verbessern.

Chronische Bronchitis oder COPD?

Chronischer Husten ist nicht gleich chronischer Husten. Aus einer „einfachen“ chronischen Bronchitis kann im Laufe der Jahre eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) werden. Oberflächlich sind die Symptome einer COPD und einer chronischen Bronchitis die gleichen: chronischer Husten, Auswurf und Atemnot. Nur der behandelnde Arzt oder Therapeut kann über eine Lungenfunktionsanalyse feststellen, ob der Betroffene unter einer COPD leidet. Bei der schleichenden Krankheit dünnt die Lungenschleimhaut langsam aus und ganze Bereiche der Bronchien können zusammenbrechen. Jeder Infekt der Atemwege kann den Zustand der Lunge weiter verschlechtern. Der entstandene Schaden lässt sich auch langfristig nicht mehr beheben. Für die Betroffenen sind vorbeugende Maßnahmen deshalb besonders wichtig.

Schluss mit Rauchen - auch wenn es noch so schwerfällt

Das Zigarettenrauchen ist in Deutschland der wichtigste Risikofaktor für COPD - nach 20 Jahren entwickelt fast jeder fünfte Raucher die Krankheit. Der Rauchstopp ist deshalb das wirksamste Mittel, um das Fortschreiten der COPD aufzuhalten. Um den Rauchstopp wirklich durchzuhalten, können Raucher heute auf umfassende Unterstützung bauen: Ihnen stehen Verhaltenstherapien und Nikotinersatztherapien mit nikotinhaltigen Pflastern, Kaugummis oder Tabletten zur Verfügung.

Bakterien gegen Infekte

Die Zusatzlast beim Rauchen: Zur ohnehin schon geschädigten Lunge holen sich Raucher schneller einen Atemwegsinfekt, da Rauchen die Selbstreinigungskraft von Lunge und Bronchien beeinträchtigt. Eine Abwärtsspirale, da jeder weitere Atemwegsinfekt den Zustand der Lunge nachhaltig verschlechtert. Eine Immunstimulation mithilfe der Mikrobiologischen Therapie kann Atemwegsinfekte bei den Betroffenen verhindern. Arzneimittel wie Symbioflor® 1 mit dem natürlichen Darmbakterium Enterococcus faecalis in Reinkultur und hoher Konzentration sind dafür besonders geeignet. Die enthaltenen Bakterien treten im Darm mit der Schaltzentrale des Immunsystems in Kontakt und stimulieren damit die Immunabwehr an allen Schleimhäuten. So können die bakterienhaltigen, natürlichen Arzneimittel die Abwehr stärken; gleichzeitig sind sie nebenwirkungsarm.

Bewegung für kraftvolle Bronchien

Die Behandlung der COPD zielt darauf ab, die Symptome zu verbessern, die körperliche Leistungsfähigkeit zu steigern und damit die Lebensqualität anzuheben. Die Lungenfunktion selbst lässt sich nicht mehr normalisieren. Um die Leistungsfähigkeit der Bronchien zu steigern oder zu erhalten, sind Bewegung, Physiotherapie und Atemtraining zentrale Elemente der Behandlung. Für die Betroffenen eignen sich Nordic-Walking, Fahrradfahren, leichtes Joggen und therapeutisches Treppensteigen besonders gut. Spezielle Trainingseinheiten und Kraftübungen können die Atemmuskulatur gezielt stärken. Der Betroffene sollte jedoch langsam einsteigen und sich nicht zu schnell steigern. Wenige Minuten Training mehrmals täglich reichen als Einstieg. Um die Atemmuskulatur zu entspannen, ist eine Aufwärmphase wichtig. Atemtechniken wie die „dosierte Lippenbremse“ erweitern die Atemwege und erleichtern die Atmung während des Trainings. Bei der dosierten Lippenbremse wird langsam gegen den Druck der locker geschlossenen Lippen ausgeatmet. Das bremst den Atemstrom und hält die Bronchien geöffnet. Nach dem Training verhindern Dehnübungen, dass es zu Verkrampfungen kommt.

Was tu ich bei COPD? Fazit:

  • mit dem Rauchen aufhören
  • wiederkehrende Infektionen der Atemwege verhindern, zum Beispiel mit Symbioflor 1
  • gemäßigt Sport treiben, zum Beispiel Nordic-Walking oder Fahrradfahren
  • Atemtraining

Generell gilt: Aktiv bleiben! Das stärkt die Lunge und erhöht die körperliche Leistungsfähigkeit. So wird ein aktives Leben möglich - trotz COPD.